Frank der Nürnberger
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19. Oktober 2017 Kategorien: Allgemein. Keine Kommentare zu Managed Hosting für Unternehmen und Privatanwender

Wer ein besonders günstiges Hosting-Angebot in Anspruch nimmt, vergisst dabei oft, dass dieses meist nur einen eingeschränkten Service beinhaltet. Dies bedeutet, dass man in der Regel selbst u. a. für die Installation der benötigten Software und den Schutz des Systems vor Angriffen übers Internet zuständig ist. Beim Managed Hosting kümmert sich der Anbieter zusätzlich zur Bereitstellung des Servers auch um die Systempflege. Was dies in seinen Augen genau bedeutet, kann sich dabei von Angebot zu Angebot unterscheiden. Daher kommt es darauf an, eine zu den eigenen Ansprüchen passende Dienstleistung auszuwählen.

Managed Hosting: Technische IT-Aufgaben an Experten abgeben

Insbesondere empfiehlt sich ein solcher Service für Kunden, die an einer hohen Verfügbarkeit ihres Dienstes zu überschaubaren Kosten interessiert sind. Auch Lösungen für den Betriebsablauf beeinträchtigende Probleme wie DoS (Denial of Service) oder DDoS (Distributed Denial of Service) werden oft bereitgestellt. Bei einem DoS-Angriff wird der gehostete Server von zunächst unbekannten Dritten mit Anfragen überflutet. Kunden und andere Nutzer können dann nicht mehr auf die angebotenen Dienste, wie z. B. die Unternehmenswebsite, zugreifen. Allerdings können die wenigen beteiligten IP-Adressen häufig verhältnismäßig einfach geblockt werden.
Schwieriger abzuwehren ist der DDoS-Angriff, bei dem viele unterschiedliche IPs an der Aktion beteiligt sind. Ein Problem besteht hierbei darin, die rechtmäßigen Nutzer von den Angreifern zu unterscheiden. Dies ist von Laien in der Regel nicht zu bewältigen. Hierzu sind sowohl Erfahrung als auch speziell angepasste Algorithmen zur Überwachung des Netzwerks erforderlich. Auch deshalb ist ein entsprechender DDoS Schutz in Verbindung mit einem Dedicated Server für viele Unternehmen ein attraktiver Service.
Einige Anbieter bieten zur zusätzlichen Absicherung redundante Rechenzentren an. Dies bedeutet, dass gleichzeitig mehrere identische Rechenzentren bereitstehen. Fällt ein Rechenzentrum unerwartet aus, kann das andere (fast) nahtlos den weiteren Betrieb z. B. der Website sicherstellen. Eine Alternative sind redundante Server für einzelne Kunden, die in verschiedenen Rechenzentren bereitstehen.

Dienstleistungen vom IT-Spezialisten

Ein zusätzlicher Vorteil eines solchen Hostings ist, dass notwendige Aufgaben wie die Wartung der Hardware oder regelmäßige Sicherheitsupdates (eventuell auf Wunsch) durch Servicemitarbeiter übernommen werden. Das Erkennen von Konfigurationsfehlern oder automatische Backups können ebenfalls Teil des Dienstleistungspakets sein. Neben dem Austausch defekter Bauteile sind unter Umständen auch Änderungen an der (virtuellen) Hardwarekonfiguration möglich. Somit spart diese Art des Hostings gegenüber dem Betrieb des Servers innerhalb des eigenen Unternehmens Arbeitsaufwand und/oder Personalkosten. Gerade für kleinere, IT-ferne Unternehmen bietet ein solcher Service die Möglichkeit, diesen Aufgabenbereich einfach und effizient an einen erfahrenen Dienstleister auszulagern.

Fazit: Managed Hosting für Unternehmen ohne größere IT-Abteilung eine attraktive Alternative zum eigenständigen Serverbetrieb. Wichtig ist vor allem, dass Preis und Umfang der Dienstleistung zu den eigenen Vorstellungen passen.

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